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Spieler

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VZ's (Platz)

Deutsches Reich

Niels Perschon nasap@gmx.org 17(1)
England Matthäus Deutsch matti_der_hobbit@utanet.at 0(7)
Frankreich Matthias Schreiber schreiber-matti@web.de 0(5)
Italien Virginia Baier Virginia Baier 0(3)
Osmanisches Reich Oliver Scholz scholz@olves-spiele.de 0(3)
Österreich-Ungarn Thomas Obermüller (NMR) tobermueller@yahoo.de 0(3)
Russland Ahmet Alagün Ahmet@Alaguen.de 17(1)
Spielleiter Torsten Schneider torsten@torstens-diplomacy.de


Partie-Infos:
Partie endet mit Draw zwischen den Deutschen Reich und Rußland

[zum Vergrößern auf die Karte klicken]


Deutschland
Züge Rückzüge Auf/Abbauten
Den H: OK
Ber - Sil: OK
Mun - Bur: OK
Hol H: OK
Bel H: OK
Lon - Eng: OK
MAt - Por: OK
Spa H: OK
Mar S Spa H: OK
Tus H: OK
Apu - Nap: OK
Rom S Apu - Nap: OK
Tri H: OK
Vie H: OK
   


Italien

Züge

Rückzüge Auf/Abbauten

Wes - Spa: Bounce with Spa 2:2;
GoL S Wes - Spa: OK

 

- F Gol
- F West



Osmanisches Reich

Züge

Rückzüge Auf/Abbauten

Nap H: Dislodged by Apu 3:1;

 

- F Nap (kein Rückzug angegeben)




Russland

Züge

Rückzüge Auf/Abbauten

Ion S Apu - Nap: OK
alle anderen H

 

3 möglich, keine angegeben



Pressemitteilung aus den Times vom 8.11.1903:
*Reportage von Hauptmann John Miller*
*Wie unser König wirklich starb*
Es ist der 3.11., 23:04, als mich Laufbursche Peter erreicht. Mit bestürzter Miene redet er auf mich ein, bittet, doch schnell in das Schlafzimmer seiner Majestät zu kommen. Ich springe sofort auf, eile springenden Schrittes den langen Korridor zum Bunkereingang entlang. Ich kann sowieso seit Nächten nicht mehr schlafen, das deutsche Artilleriefeuer und die schrecklichen Erinnerungen an vergangene Kriegseinsätze halten mich beständig wach. Zudem bin ich besorgt: Der Gesundheitszustand von König Matthäus verschlechterte sich in letzter Zeit zusehends, dabei bin ich doch für die persönliche Betreuung des Herrschers verantwortlich. Inzwischen bin ich beim Bunker angekommen. Die Wachen kennen mich zwar schon, trotzdem muss ich mich ausweisen. Man ist misstrauisch geworden, seit die Front so nahe gerückt ist, seitdem deutsch-französische Agenten im Buckingham-Palast eine Bombe hochgehen haben lassen. Doch ich werde eingelassen, kann das dunkle, vor Artillerieschlägen sichere Gebäude betreten. Also steige ich langsam die Treppe hinunter. Sie ist in keinem schönen Zustand, ist im Begriff, zu vermodern, und wahrlich kein würdiger Platz für einen König, der zu seinen Lebzeiten derart verschwenderisch residierte. Auch ist die Luft von einem nie gekannten Geruch erfüllt, die Herrschaften, an denen ich vorbei gehe, haben Mühe, ihren Abscheu nicht zu zeigen. Mittlerwiele erreiche ich das Gemach meines Königs, die Tür wird von einem Lakaien geöffnet, ich betrete ehrfürchtig das noch immer herrschaflich eingerichtete Zimmer. Da liegt er, der früher so stolze Herrscher, nun nur mehr - ebenso wie sein Reich - ein Schatten seiner Selbst. Schlohweißes Haar bedeckt das abgemagerte Gesicht des Regenten, um die eingefallenen, ausdruckslosen Augen regieren dunkle Ringe, die sich fürchterlich vom ansonsten blassen Gesicht abheben. "Eure Majestät???" frage ich behutsam, die Augen aufmerksam auf den König gerichtet. Von der langen Krankheit geschwächt, kann dieser nur langsam seinen einst so hochmütig erhobenen Kopf zu mir wenden: "Ah, Miller, du ... du alter Kämpfer!" "Ja, Sir?" "Wir müssen angreifen, zurückschlagen, diese ... diese Verräter ein ... ein für alle Mal besiegen!" "Wie denn, Eure Majestät?" Ich bekomme keine Antwort... Denn der letzte englische Herrscher, Matthäus der König, ist schon tot, gestorben einsam, verlassen in einem Bunker, wo in deutsche Soldaten nicht mehr erreichen konnten, schwachsinnig und Optimist bis zuletzt. Reportage von Sir John Miller


Pressemitteilung:

Auszüge aus der Rede seiner heiligen Majestät, des Zaren von Russland, anlässlich der Situation Europas im Herbst 1902 vor einer Abordnung von Kosaken und den „Müttern für ein glorreiches Russland“:


Mein treues Volk,

... wende ich mich in dieser schweren Stunde an mein Volk. Umgeben von Feinden, die Russlands Grenzen bedrohen, weil sie es nicht ertragen, Russland in Frieden und Freiheit wachsen zu sehen, warne ich jeden Aggressor vor weiteren Schritten, die Russland Grenzen überschreiten wollen....

... auch wenn Verrat den Feind bis an die Grenzen unseres Landes gebracht hat, und die Situation nicht unterschätzt werden darf, weiß ich, das Russland am Ende seinen Weg des Friedens und Fortschritts weitergehen wird.

Bedauerlicherweise ist der begonnene Demokratisierungsprozess zu unterbrechen, weil wir alle Kraft dafür aufwenden müssen, den Feind aufzuhalten. Doch verspreche ich, dass die begonne-nen demokratischen Maßnahmen fortgesetzt werden, sobald wieder Frieden in Europa herrscht. Bis dahin, meine Untertanen, bitte ich euch, mir wie bisher euer uneingeschränktes Vertrauen zu geben, damit wir dem Feind gemeinsam auf das Haupt schlagen.

Österreich-Ungarn hat sich mit dem Osmanen verbunden, und steht an der Grenze zu Russland. Die Gier des Türken, den Halbmond über Europa wehen zu sehen, ist so groß, dass er selbst ein einseitiges Wachstum Österreich-Ungarns hinnimmt, ohne selbst unmittelbaren Vorteil dieser unheiligen Allianz zu haben. Der Angriff dieser Allianz kann schon jetzt als gescheitert angesehen werden, was auch nicht verwundert, haben sie doch nur eine anderthalbfache Übermacht. Wir laden den Feind ein, Russland im Winter zu besuchen, und es wird ihm ergehen, wie früher schon Napoleon....

Wir vertrauen darauf, dass der deutsche Kaiser seine Nominierung zum Träger des Friedensnobelpreises, den Russland aktiv unterstützte, rechtfertigt. Wir geben zu, dass es ein Fehler war, uns nach Schlesien zu begeben. Doch geschah dies nicht in böser Absicht, wie wir dem deutschen Kaiser versichert haben, sondern auf Grund eines Missverständnisses, bedingt durch die Intrigen des Feindes. Wir sind frei genug, uns gegenüber dem Deutsche Reich für diese Nachlässigkeit zu entschuldigen. Daher unterstützen wir das Deutsche Reich auf seine drängenden Bitten...
Allerdings mag das Deutsche Reich die Entschuldigung nicht als Anlass für falsche Anstrengungen nehmen: Auch wenn wir derzeit die Hoffnung haben, dass das Deutsche Reich die Fehler früherer Jahre nicht wiederholen wird, wird Russland es niemals hinnehmen, wenn einmalige Verfehlungen als Grund dafür genommen werden, die Machtgelüste des Österreichers zu unterstützen.

Skandinavien kann, wie wir zufrieden feststellen können, als befriedet angesehen werden. Russland hat sich entschieden, dem Ruf des norwegischen Volkes zu folgen, und Norwegen von der Vorherrschaft des englischen Tyrannen zu befreien.
Des englische Volk sei versichert, das Russland ihm nach wie vor in brüderlicher Zuneigung zugetan ist, und dass Russland niemals die Grenzen Englands berühren wird. Sollte allerdings der derzeitige König Englands sein unwürdiges Schauspiel fortsetzen, wird Russland genötigt sein können, das englische Volk bei einer Amtsenthebung dieses Königs, der sein ehemals stol-zes Reich binnen kürzester Zeit zu Grunde gerichtet hat, zu unterstützen.


...wissen wir aus der Geschichte, dass Russland selbst dann, wenn es schwach erscheinen mag, kein leichtes Opfer fremden Machtbestrebens ist. Diejenigen, die die Geschichte nicht ken-nen oder meinen, dass für sie andere Gesetze gelten, mögen diese Lektion grausam lernen.

Wir betonen, dass Russland nicht beabsichtigte, Europas Frieden zu brechen. Diejenigen Völker Europas, die in ihrer Weisheit mit Russland verhandeln wollen, sind herzlich eingeladen dies zu tun. Allerdings wird Russland sich nicht mit Worten abspeisen lassen. Sollte die Allianz der Feinde aber ihre Aggression gegen Russland fortsetzen rufe ich mein Volk dazu auf, das Schwert zu erheben, und den Feind mit aller Macht davonzujagen. Ich weiß, mein treues und stolzes Volk, dass trotz aller Not und allen Leids am Ende unserer Einigkeit den Feind abwehren wird. Ich bin stolz ein Kind dieses Landes zu sein!